„Mir gehn nuff!“

Die 1. Mannschaft des VfR Merzhausen hat es geschafft. Nach vier Jahren in der Kreisliga A kehrt sie zurück in die Bezirksliga, der sie von 2016 bis 2022 angehört hat. Im Vorjahr noch Dritter, setzte sich das Team von Trainer Matthias Maier am 7. Spieltag an die Tabellenspitze der Kreisliga A2 und gab diese Position bis zum Saisonende nicht mehr ab. Schon am fünftletzten Spieltag, dem 17. Mai 2026, konnte die Meisterschaft durch einen 2:0-Heimerfolg gegen die Sportfreunde Eintracht Freiburg sichergestellt werden. Am Ende hatte der VfR in der Tabelle einen Vorsprung von dreizehn Punkten auf den Zweitplatzierten Tunsel: 22 Siege bei vier Unentschieden und vier Niederlagen sowie der beste Angriff und die beste Abwehr der Liga bei einem Torverhältnis von 97:43 waren die Bilanz einer überragenden Saison. Mit 28 Treffern war Lukas Engel, spielender Co-Trainer des VfR Merzhausen, gemeinsam mit Milan Dischinger aus Pfaffenweiler erfolgreichster Torschütze der Liga.

Die Meisterschaft wurde ausgiebig gefeiert, aber mit Beginn der Vorbereitung ging der Blick nach vorne: die Mannschaft will sich wieder dauerhaft in der Bezirksliga etablieren!

 

„Double“ der C-Junioren

Auch die C-Junioren des VfR Merzhausen haben es geschafft. Nach ihrem Aufstieg in die Kreisliga im letzten Jahr gelang ihnen der Durchmarsch in die Bezirksliga, zusammen genommen also ein „Aufstiegs-Double“. Für das Double muss man aber nicht zwei Spielzeiten bemühen, denn die Saison 2025/26 reichte bereits für ein Double: nach der souveränen Kreisliga-Meisterschaft mit 15 Siegen, einem einzigen Unentschieden und ohne jede Niederlage gewannen die von Markus Ihmsen, Willi Waibel und Thorben Pfister trainierten C1-Junioren auch den Bezirkspokal. Nach der knappen 1:2 Endspiel-Niederlage im Vorjahr gegen den Bezirksligisten FC Denzlingen wurde derselbe Gegner diesmal schon im Sechzehntelfinale aus dem Wettbewerb geworfen. Es folgten hohe Siege gegen die SG Schlatt (16:0), die SG Königschaffhausen (6:0) und den VfR Ihringen (5:2) und im Endspiel am 16. Mai 2026 in Gutach ein 2:0 gegen die SG Allmend.

„Mir gehen nuff!“ gilt in diesem Fall leider nur für die Hälfte der Mannschaft, die noch ein Jahr in der C-Jugend bleibt und jetzt in der Bezirksklasse spielt. Für die anderen heißt es „Mir gehn nunder!“, weil die Mannschaft, die zweimal in Folge im Finale des Bezirkspokals stand, nach der Auflösung der Spielgemeinschaft mit dem SV Au-Wittnau der Kreisklasse als unterster Spielklasse zugeteilt wurde.