Den Saisonbeginn noch zum weiteren Zusammenwachsen genutzt

Am Samstag, 14.10.17, begann für die 1. Damen des VfR Merzhausen die Saison 2017/18 in Breisach-Gündlingen.

Die neu formierte Damen I war bei einem der drei Aufsteiger in die Landesliga West zu Gast und musste sich dem exzellent aufschlagenden und immer kämpfenden Gündlingern nach wechselhaften Leistungen mit 3:0 Sätzen (27:29, 12:25, 22:25) geschlagen geben.

„Wir sind einfach viel zu spät in das Spiel eingestiegen, haben zu lange mit den starken Aufschlägen und den beengten räumlichen Verhältnissen gehadert, bis wir endlich angefangen haben das Spiel an uns zu reißen. Erst bei einem Spielstand von 15:21 ging es bei uns los, wir haben sogar 2 Satzbälle erkämpft, konnten dann aber den Sack nicht zu machen.“ Schildert Trainer Norbert Becker (N.B.).

Der 2. Durchgang wurde praktisch hergeschenkt, es war deutlich spürbar, dass die Mannschaft noch zusammenfinden muss, um die individuellen Stärken ausspielen zu können. Eine Reihe von Abstimmungsproblemen und Eigenfehlern, baute die Gastgeber förmlich auf und im Merzhauser Team breitete sich fast schon so etwas wie Ratlosigkeit aus. N.B.: „Ich bin überzeugt, wir haben in dieser Saison eine wirklich starke und vor allem kompakte Mannschaft, jedoch muss man bedenken, dass Luisa, unser letzter Neuzugang, gerade 4 Mal mit uns zusammen trainiert hat. Es war auch durch die zum Teil unglückliche Verteilung von beruflichen Verpflichtungen und hier-und-da etwas Urlaub, ein kontinuierlicher Aufbau der Mannschaft kaum möglich. Wir hatten über Wochen immer wieder bestimmte Spielpositionen gar nicht im Training. Und dafür haben wir uns doch ganz gut verkauft. Dann kann auch mal so etwas wie im 2. Satz passieren.“ Dieser ging mit 12:25 aus Merzhauser Sicht ganz klar an den Gegner.

Im 3. Satz war dann wieder etwas mehr von dem zu sehen, was in der Mannschaft steckt. Sie zeigte Kampfgeist und eine gute Moral, fast immer sind die Merzhauserinnen einem Rückstand hinterher gelaufen, aber sie konnten auch zweimal ausgleichen. Am Ende waren es dann zu viele „unforced Errors“, besonders beim Aufschlag. Trotz einer ganzen Menge guter Aktionen und Ansätze ging der Satz mit 22:25 verloren. Nach immerhin 71 Minuten gingen die VfR‘lerinnen mit erhobenen Häuptern vom Feld.

„Unterm Strich, bin ich ganz zufrieden, trotz des Verlustes. Es war viel Gutes dabei, manches war sogar richtig toll und wenn wir im 1. Satz einen der Satzbälle hätten nutzen können, wäre das Spiel vielleicht auch ganz anders ausgegangen, wer weiß. Eines wissen wir jetzt aber genau, nämlich, 1. das Rückspiel gehört uns und 2. woran wir zu arbeiten haben und das werden wir nun tun. Nächste Woche gegen Bad Säckingen gehen wir dann schon ganz anders ins Spiel.“ Soweit die Einschätzung des Trainers. Wir werden berichten.

Von: Augenzeuge

Nächstes Spiel: Sa. 21.10.17, 15:00 (2. Spiel), SH Badmatte, Bergseestr. 25, 79713 Bad Säckingen

3. Satz: Theresa (li.) und Nicola erfolgreich im VfR-Block